Dienstag, 31. Oktober 2017

creadienstag #303: Knip-Knotenkleid und Wölfe

gestern habe ich den Brückentag genutzt, 
um mein bereits zugeschnittenes Knip-Knotenkleid zu nähen.
ist und bleibt einfach einer meiner Lieblingsschnitte! 

die Fotos hat Mr. Sjoe dann heute gemacht, 
brr, ganz schön kalt war das, aber was tut man nicht alles?!
wenigstens kam niemand vorbei und hat dumm geguckt...

da lag so ein schöner bunter Blätterhaufen, 
passend zu dem herbstlichen Stoff, 
den ich letztes Jahr zusammen mit einer Freundin auf dem Stoffmarkt in Ludwigsburg gekauft habe:


aber nur da stehen ist langweilig, wie wäre es mit ein paar fliegenden Blättern? 


mh. sehr halbherzig und irgendwie nicht gut. 
also noch mal!

tja und da war der Foto dann nicht schnell genug, 
also ist das dann doch eher ein Outtake geworden *grins*


am Abend haben wir dann noch im Wildpark "Alte Fasanerie" in Klein Auheim eine Wolfswanderung mitgemacht. 
war sehr schön und schlug zwei Fliegen mit einer Klappe:
der wolfsliebende weibliche Teil der Familie war glücklich (die Herren auch recht angetan)
plus wir sind dem Halloween-Kram, dem wir allesamt nichts abgewinnen können, entgangen! 

leider nur ein mehr schlecht als rechtes Handy-Foto von den beiden Tundra-Wölfen Kayla und Scott, 
die fast genau auf den Tag so alt sind, wie der Snirper.


schnell noch zum creadienstag damit!

Donnerstag, 26. Oktober 2017

6 Köpfe - 12 Blöcke: Oktober


eigentlich war ich diesmal recht früh dran mit dem Oktoberblock "Joseph's Coat". eigentlich.
denn dann kam das Applizieren mit der Hand.
und wenig Zeit.

den Testblock habe ich dann am Sonntagnachmittag mit der Hand fertig genäht, 
als wir bei Regenwetter mit dem Oberpiece, Snirper und Schnurschtel endlich mal "Zurück in die Zukunft I" geschaut haben.

naja, so lala geworden, trotz Klebepunkten (vermutlich war das der Fehler, bzw. ich hätte wohl die Ecken kleben sollen?) und vielen Nadeln ist er dann doch ein wenig verrutscht. 


aber für noch einmal fehlte mir die Zeit und Lust, 
zumal da ja auch noch der "echte" Block wartete. 

hier die Testblockzusammenstellung, 
jetzt mit getauschtem Dresden Plate.


das mit dem dunklen Blau außenrum erschien mir zu dunkel, 
deswegen beim "echten" Block nur in dem helleren Ton.
und was soll ich sagen, sowohl der Stoff, als auch das L11 haben GERADE SO gereicht, puh!!!

der jetzt mit Maschine appliziert und auch hier wieder: verrutscht.
dabei lag der beim Stecken SO perfekt *grummel* 
dafür halt individuell!


alle "echten" Blöcke zusammen:


und jetzt so in der Übersicht gefällt mir der Testblock doch besser.

 vielen Dank an Andrea für die Idee und Anleitung,
mal sehen, ob damit heute noch mehr Leute 'rumsen'. 

Dienstag, 3. Oktober 2017

creadienstag #299 mit Wanderung und me made-Outfit

vorgestern haben wir einen wunderschönen Spaziergang durch den schon leicht herbstlichen Wald gemacht.


dabei habe ich die Gelegenheit genutzt, 
endlich mal ein paar genähte Sachen zu fotografieren, 
ehe sie zu klein sind!


die Schnurschtel trägt einen "Basic-Strickmantel" von Kibadoo aus einem braunen Jaqcuard Jersey, 
den ich im August 2015 auf dem Markt in Maastricht gekauft habe. 
zum Glück so viel, dass es für zwei Jacken dieser Art (eine für mich [noch nicht gezeigt], eine für sie) gereicht hat. 

außerdem eine "Elea" von Rosarosa aus "Freddy-Fuchs-Stoff" von Stoff und Liebe, 
die ich bereits 2105 als Kleid für sie genäht habe, 
aber bis auf ein halbfertiges Insta-Foto bisher nie gezeigt habe.
inzwischen eher eine Tunika, aber immer noch heiß geliebt! 


und die Hose ist die Mottis Jeans Slim Fit, 
die ich schon im Mai gezeigt habe.
inzwischen wird sie an den Hüften auch etwas knapp...
die nächste wird also mindestens eine Größe weiter werden müssen und das bald...

Ziel unseres Spaziergangs war der Winterstein-Turm bei Ober-Mörlen
von dem der Snirper hier herunter winkt.


Der Turm an sich ist 16,73 m hoch, 
liegt aber auf dem Wintersteinfelsen und erhebt sich damit auf eine ganz ordentliche Höhe von knapp 500 m über NN.



man hat in fast alle Richtungen einen wunderschönen Ausblick in die Umgebung.





so nah ans Gitter konnte ich mich mit meiner Höhenangst nicht wagen, 
aber immerhin war ich ganz oben! 

anschließend ging es wieder bergab durch den wunderschönen Wald, 


der an manchen Stellen fast ein wenig Schweden-Feeling aufkommen ließ...


ein toller Spaziergang bei perfektem Herbstwetter! 


mal sehen, was es heute alles beim Feiertags-Creadienstag zu sehen gibt!

Donnerstag, 28. September 2017

6 Köpfe - 12 Blöcke: September


wie immer extrem last minute der Block der monatlichen Patchworkaufgabe, 
diesmal hat Verena den "Bears Paw" ausgesucht.

eigentlich wäre bei mir jetzt Gelb dran,
aber natürlich fange ich auch so langsam an, mir zu überlegen, 
wie ich meine Blöcke anordnen möchte.
durch den Regenbogen bin ich recht festgelegt, 
aber auch da gibt es ein paar mögliche Varianten. 

da der Dresden Plate bei mir grün ist, 
wollte ich ein grünes eckiges Gegenstück, 
deshalb ist der Septemberblock grün.

erst mal der Testblock, der mir, 
obwohl ich echt lange rumüberlegt habe, 
wie ich welches Grün anordne, 
nicht so gut gefällt. 

das Dunkelgrün ist zu dominant für meinen Geschmack, 
aber ich mag nicht noch mal. oder zumindest jetzt gerade nicht. 
 
in der Gesamtübersicht auch ziemlich deutlich, 



 aber vielleicht tausche ich einfach die Dresen Plates, 
also Testblock und "echten" Block.  

der "richtige" Septemberblock ist dann deutlich heller geworden, 


und auch schöner, 
aber für beide Blöcke hätten diese Stoffe leider nicht gereicht. 

die Zusammenstellung der neun bisherigen "echten" Blöcke:


 mir hat es total Spaß gemacht, den Block zu nähen.
das Zuschneiden dagegen fand ich diesmal irgendwie extrem nervig, 
aber das lag vielleicht auch daran, dass meine Stoffauswahl mengenmäßig so knapp war...

Foundation Paper Piecing ist auf jeden Fall "meine" Technik!
letztens mal ganz spontan ausprobiert


und sofort geliebt! 

so, dann auf zum #teamaufdenletztendrücker-RUMS!



Dienstag, 29. August 2017

6 Köpfe - 12 Blöcke: August


 die Anleitung für den Card Trick-Block erschien, 
als wir im Urlaub waren.
ich hab dann irgendwann mal danach geschaut und mein erster Eindruck war irgendwie: oh Hilfe!

also war meine Motivation nicht ganz so groß
und das wurde auch nicht besser, 
als ich feststellte, dass meine vorhandenen bzw. bereits genutzten orangenen Stoffe dafür nicht reichen würden.

dazu nahm das Leben 1.0 wieder richtig Fahrt auf mit Schulstart, 
den 1000 dazugehörigen Besorgungen, 
Arztterminen und so weiter.

aber letzte Woche habe ich es dann zu Andrea in die Quiltmanufaktur geschafft
und wurde dort auch wieder fündig. 

also kann ich heute zum creadienstag #294 auch meine August-Blöcke zeigen:
hier der Testblock, 
der auch ohne Sprühstärke gut geklappt hat, 
zum Glück. 
irgendwie mag ich das Zeug nicht. 


der gestreifte Stoff ist der gleiche, wie beim Februar-Block, 
der andere ist neu dazu gekommen und passt farblich perfekt. 

hier die bisherigen Testblöcke zusammen:
 

für den "richtigen" Block brauchte ich komplett neue Stoffe, 
was gar nicht so einfach war, 
weil ich auch da gern den Farbton vom Februar wieder aufgreifen wollte
und der so leicht ins braun-orange geht.

aber dank Andreas Hilfe habe ich dann doch zwei Stoffe gefunden!


 und hier alle bisherigen "richtigen" Blöcke:



ich bin gespannt auf den September-Block!  

danke für die super Anleitung, liebe Nadra, war überhaupt nicht so schlimm, wie ich zuerst dachte!




Montag, 28. August 2017

Urlaubs-Nachtrag: Maastricht, ik hou van jou!

eigentlich war ich schon drauf und dran, 
über unseren Sommerurlaub zu posten, 
bis mir dann auffiel, 
ich habe noch gar nichts über Maastricht geschrieben!

zuallererst fiel mir ein Stern, der aus dem Stadtwappen stammt, auf dem Pflaster ins Auge, sehr sympatisch für einen Sternchenliebhaber wie mich...
Mr. Sjoe und ich waren nämlich Anfang April in Maastricht.
irgendwie eine "vergessene"Stadt, 
oder jedenfalls kommt es mir so vor, 
denn fast alle Leute, denen ich davon erzählte, waren eher so: "aha. Maastricht."
Amsterdam kennt jeder, aber Maastricht? 

zugegebener maßen sind wir auch nur darauf gekommen, 
weil wir vor zwei Jahren auf dem Rückweg von Antwerpen in Maastricht Station machten, 
um etwas zu essen und es uns gut gefiel und wir beschlossen, 
wiederzukommen.

gewohnt haben wir via airbnb in einer ganz tollen Unterkunft, 
die wir nur empfehlen können:
sehr nette Gastgeber, leckeres Frühstück, perfekte Lage nicht weit von der Innenstadt und einem Naherholungsgebiet...

wir mussten erst mal grinsen...

auf dem Weg zur Innenstadt kamen an dieser Stelle vorbei, links ein toller Garten, rechts ein Park. wunderschön.

der Garten gehörte zum "Brückenwächterhaus" über den Jeker


Maastricht ist eine Stadt mit einigen Mühlen, die durch den Fluss Jeker betrieben wurden und zum Teil noch bis heute genutzt werden.

das Mühlengebäude der Leeuwenmolen

die Bishopsmolen gehört zum Beispiel zu einer Bäckerei und wird bis heute zum Getreidemahlen für das eigene Gebäck genutzt

Übersicht über die Maastrichter Mühlen, leider haben wir nicht alle gesehen, da Mr. Sjoe etwas fußkrank war.
 
besonders haben uns die vielen sehr hübsch gestalteten Häuser gefallen






 in Maastricht sind mehrere alte Stadtmauer-Teile erhalten
sehr bewachsener Teil


Turm

Durchblick in eines der typischen Sträßchen

Mr. Sjoe und das Stadttor Helport

hinter der Stadtmauer
Stadtmauerteil auf der anderen Seite der Maas

 unterwegs begegnete uns ein Straßenreinigungsangestellter mit einem fast geräuschlosen E-Staubsauger.


 wie wäre es mit sowas bei uns, anstatt diesen nervigen, stinkenden Laubbläsern??

der einzige Coffie-Shop, den wir gesehen haben:


typisch für Maastricht: 

enge Gassen und viele Fahrräder!



ich mag ja hübsche Türen oder auch #ihavethisthingwithdoors
und in Maastricht gibt es jede Menge davon



 
  



es ist eine kleine schnucklige grüne Stadt


mit vielen kleinen Cafes und Restaurants, 
aber auch wer einen Shoppingtrip machen möchte, kommt nicht zu kurz! 


am Fort Sint Pieter trifft man sich, 
wenn man in die "Unterwelt" von Maastricht aufbrechen möchte.

Fort mit Sternchenflagge

Ausblick unterwegs zum Untergrund: in dem Schlösschen links wohnt Andre Rieu (und das witzigste daran war, dass in der ziemlich international besetzten Führung, bei der wir dabei waren, niemand ihn kannte, von uns mal abgesehen. normal sorgt das wohl für sehr viel 'aaah' und 'ohhh')

die Karte der zahlreichen Gänge im St. Pietersberg. sie alle entstanden beim Abbau von Mergelgestein zum Bauen. wir waren in der Grotte Noord


hier sieht man gut, dass einzelne Blöcke herausgesägt wurden
während der französischen Belagerung versteckten sich aber auch viele Leute in den Grotten, 
es finden sich bis heute noch Öfen, Ställe und Schlafhöhlen. 

Quasi auf den Gängen befindet sich das Naherholungsgebiet Sint Pieter.


ein Teil ist eingezäunt:

:D

Zum Beweis kam uns auch gleich eine riesen Hundemeute mit ihrer Hundesitterin entgegen.
aber auch der nicht eingezäunte Bereich, von dem ich nur einen kleinen Teil gesehen habe, 
ist sehr schön.


bei etwas wärmerem Wetter sicher ganz toll zum Picknicken und Aussicht genießen!


 wir haben Maastricht definitiv ins Herz geschlossen und kommen irgendwann wieder!

Sint Servaasbrug