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Montag, 28. August 2017

Urlaubs-Nachtrag: Maastricht, ik hou van jou!

eigentlich war ich schon drauf und dran, 
über unseren Sommerurlaub zu posten, 
bis mir dann auffiel, 
ich habe noch gar nichts über Maastricht geschrieben!

zuallererst fiel mir ein Stern, der aus dem Stadtwappen stammt, auf dem Pflaster ins Auge, sehr sympatisch für einen Sternchenliebhaber wie mich...
Mr. Sjoe und ich waren nämlich Anfang April in Maastricht.
irgendwie eine "vergessene"Stadt, 
oder jedenfalls kommt es mir so vor, 
denn fast alle Leute, denen ich davon erzählte, waren eher so: "aha. Maastricht."
Amsterdam kennt jeder, aber Maastricht? 

zugegebener maßen sind wir auch nur darauf gekommen, 
weil wir vor zwei Jahren auf dem Rückweg von Antwerpen in Maastricht Station machten, 
um etwas zu essen und es uns gut gefiel und wir beschlossen, 
wiederzukommen.

gewohnt haben wir via airbnb in einer ganz tollen Unterkunft, 
die wir nur empfehlen können:
sehr nette Gastgeber, leckeres Frühstück, perfekte Lage nicht weit von der Innenstadt und einem Naherholungsgebiet...

wir mussten erst mal grinsen...

auf dem Weg zur Innenstadt kamen an dieser Stelle vorbei, links ein toller Garten, rechts ein Park. wunderschön.

der Garten gehörte zum "Brückenwächterhaus" über den Jeker


Maastricht ist eine Stadt mit einigen Mühlen, die durch den Fluss Jeker betrieben wurden und zum Teil noch bis heute genutzt werden.

das Mühlengebäude der Leeuwenmolen

die Bishopsmolen gehört zum Beispiel zu einer Bäckerei und wird bis heute zum Getreidemahlen für das eigene Gebäck genutzt

Übersicht über die Maastrichter Mühlen, leider haben wir nicht alle gesehen, da Mr. Sjoe etwas fußkrank war.
 
besonders haben uns die vielen sehr hübsch gestalteten Häuser gefallen






 in Maastricht sind mehrere alte Stadtmauer-Teile erhalten
sehr bewachsener Teil


Turm

Durchblick in eines der typischen Sträßchen

Mr. Sjoe und das Stadttor Helport

hinter der Stadtmauer
Stadtmauerteil auf der anderen Seite der Maas

 unterwegs begegnete uns ein Straßenreinigungsangestellter mit einem fast geräuschlosen E-Staubsauger.


 wie wäre es mit sowas bei uns, anstatt diesen nervigen, stinkenden Laubbläsern??

der einzige Coffie-Shop, den wir gesehen haben:


typisch für Maastricht: 

enge Gassen und viele Fahrräder!



ich mag ja hübsche Türen oder auch #ihavethisthingwithdoors
und in Maastricht gibt es jede Menge davon



 
  



es ist eine kleine schnucklige grüne Stadt


mit vielen kleinen Cafes und Restaurants, 
aber auch wer einen Shoppingtrip machen möchte, kommt nicht zu kurz! 


am Fort Sint Pieter trifft man sich, 
wenn man in die "Unterwelt" von Maastricht aufbrechen möchte.

Fort mit Sternchenflagge

Ausblick unterwegs zum Untergrund: in dem Schlösschen links wohnt Andre Rieu (und das witzigste daran war, dass in der ziemlich international besetzten Führung, bei der wir dabei waren, niemand ihn kannte, von uns mal abgesehen. normal sorgt das wohl für sehr viel 'aaah' und 'ohhh')

die Karte der zahlreichen Gänge im St. Pietersberg. sie alle entstanden beim Abbau von Mergelgestein zum Bauen. wir waren in der Grotte Noord


hier sieht man gut, dass einzelne Blöcke herausgesägt wurden
während der französischen Belagerung versteckten sich aber auch viele Leute in den Grotten, 
es finden sich bis heute noch Öfen, Ställe und Schlafhöhlen. 

Quasi auf den Gängen befindet sich das Naherholungsgebiet Sint Pieter.


ein Teil ist eingezäunt:

:D

Zum Beweis kam uns auch gleich eine riesen Hundemeute mit ihrer Hundesitterin entgegen.
aber auch der nicht eingezäunte Bereich, von dem ich nur einen kleinen Teil gesehen habe, 
ist sehr schön.


bei etwas wärmerem Wetter sicher ganz toll zum Picknicken und Aussicht genießen!


 wir haben Maastricht definitiv ins Herz geschlossen und kommen irgendwann wieder!

Sint Servaasbrug