NaNoWAS???
NaNoWriMo ist die Abkürzung für National Novel Writing
Month,
der jedes Jahr im November stattfindet.
Was 1999 als nationale
US-amerikanische Challenge,
zwischen dem 1. und 30. November einen 50k, also 50.000 Wörter,
umfassenden Roman zu schreiben, begann,
ist heute ein internationaler
Event mit um die 400.000 Teilnehmern.
Da ich eigentlich schon Geschichten schreibe,
seit ich in der ersten Klasse Schreiben gelernt habe,
ist so etwas genau mein Ding.
Ich habe das erste Mal 2009 teilgenommen,
dann gab es eine
Pause bis 2013 und mit Ausnahme von 2015 habe ich seitdem jedes Jahr
mitgeschrieben und auch immer die 50.000 Wörter geschafft.
Manchmal ist es ein unglaublicher Kampf,
dann wieder läuft
es total easy oder aber man verzweifelt schier,
weil die Worte oder aber die
Protagonisten nicht so wollen,
wie sie sollten.
Und eigentlich hat man ja im November auch genug andere
Sachen zu tun.
Aber wenn man einmal mitgemacht hat, packt es einen doch immer
wieder!
So auch dieses Jahr, in dem ich den Titel „Getting it done“
gegeben habe.
Mein Ziel war es, unter möglichst viele meiner angefangenen
Stories ein „the end“ setzen zu können.
Das ist mir bei Zweien gelungen, unter anderem endlich bei
derjenigen,
die ich bei meinem allerersten NaNoWriMo angefangen habe!
Also vor
9 (!!!) Jahren.
Sie hat inzwischen immerhin 490.784 Wörter.
Und bei einer Dritten bin ich extrem gut voran gekommen,
ja,
da ist es mir sogar zum allerersten Mal passiert,
dass ich mich sozusagen in
eine Art Schreibflash reingeschrieben habe.
Normalerweise „passieren“ mir solche Schreibflashes.
Eher
selten und normalerweise,
wenn eine neue Idee auftaucht,
die unbedingt
geschrieben werden will.
Und damit meine ich wirklich unbedingt,
wenn ich dann
nämlich keine Zeit habe, weil das RL ruft,
dann tut das beinahe körperlich weh.
Das jetzt war aber keine neue Idee,
sondern eine schon zur
Hälfte geschriebene Story,
aber plötzlich begann auch diese wie von selbst zu
laufen.
Eine Szenen-Idee jagte die nächste, ich bin noch mal aus dem Bett
aufgestanden, weil mich der Dialog nicht schlafen ließ, …
Wenn ich keine Zeit
zu schreiben hatte,
war das eher so ein „oh nein, dabei läuft es doch gerade so
genial gut!“-Gefühl.
Ich bin jetzt schon bei fast 70.000 Wörtern diesen Monat und hoffe,
dass ich den Schwung noch ein wenig weiter mitnehmen kann,
damit auch bei
dieser Story bald „the end“ drunter stehen kann.
(Allerdings kann ich mir das im
Moment so gar nicht vorstellen, weil ich so sehr „drin“ bin!)
ja, ich weiß, ein ungewöhnlicher Beitrag zu "Du für Dich am Donnerstag",
aber den NaNoWriMo zu gewinnen und dabei die Stories so gut voranzutreiben,
war definitiv etwas, das ich für MICH gemacht habe!
und obwohl ich im November auch genäht habe,
ist jetzt nichts außer den bereits verbloggten Sachen so weit,
dass ich es zeigen könnte.
und für alle, die noch nicht von dem ganzen Text rund ums Schreiben abgeschreckt wurden,
hier noch ein Kommentar von einer anderen NaNoWriMo-Mitstreiterin,
der es absolut auf den Punkt bringt:
Valkyrie Tina:„NaNoWriMo ist pures Schreiben. Im
November lese ich keine anderen Bücher, schau kaum fern. Ich stehe morgens auf
mit meiner Geschichte, ich lebe in meiner Geschichte und gehe abends schlafen
mit meiner Geschichte. Zu keiner anderen Zeit im Jahr komme ich meinen Figuren
und meinen Welten so nahe. Das, und die Gemeinschaft mit den anderen Nanoisten,
die sich genauso in ihre Welten stürzen, die ebenso wie ich neues Land erkunden,
das ist für mich Nano!“
(Auszug aus der Mail von Johanna/Federkiel von NaNoWriMo Deutschland)
ist das jetzt eigentlich Werbung??